Sprache
Türkisch gehört zur Ural-Altaischen Sprachfamilie und hat eine Naehe zum
Finno-Ungrischen Sprachstamm. Türkisch verwendet das lateinische Alphabet und
wird von ungefaehr 150 Millionen Menschen in vielen Teilen der Erde gesprochen.
Die türkische Sprache ist in Europa und Asien weitverbreitet, mit verschiedenen
Dialekten wie Azeri, Turkmenisch, Tartarisch, Usbekisch, Baskurtisch, Hogay,
Kirgisisch, Kasachisch, Yakuti, Guvas und andere. Das in der Türkei
gesprochene Türkisch hat seine Herkunft im südwestlichen Teil der
Ural-Altaischen Sprachen. Die aeltesten Inschriften in türkischer Sprache sind
auf Steinmonumenten in Zentralasien gefunden worden, in den Orhun, Yenisey und
Talas Regionen der heutigen Mangolei. Sie stammen aus den Jahren 725, 732 und 735
n.Chr.
Nach Gründung der Türkischen Republik 1923 und der darauffolgenden
nationalen Einheit wurde 1928 das lateinische Alphabet mit türkischer Phonetik
eingeführt und das arabische Alphabet abgeschafft.
Es ist wichtig zu bemerken, dass türkische Grammatik und Aussprache dem
Lernenden schwerfallen können. Die korrekte Aussprache ist wichtig für das
Verstaendnis, und sie haelt sich genau an die Schreibweise.
Geben Sie nicht zu schnell auf. Nachdem Sie die Konjugation gelernt haben
und angefangen haben das weiche g auszusprechen, können Sie bald munter
mitplaudern.
Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überlick über die Aussprache und
Funktionsweise der Sprache.
Aussprache
C cacýk stimmhaftes “dsch” wie in “Dschungel”
Ç çok wie “tsch” in “Tschüss”
E gel wie das erste e in “essen” (nicht wie in “gehen”)
Ð saðol nach a, ý, o, u, nur als Verlaengerung des Vokals hörbar
deðil nach e, i, ö, ü wie ein schwaches deutches “j”
H postahane zwischen zwei Vokalen wie deutsches “h”
Salih vor Konsonanten und am Wortende wie “ch”, aber meist etwas weicher
(salich)
tahta (tachta)
I anlamadým (i ohne punkt) ein sehr dumpfes ich “i”, fast wie das “e” in
“alle”
J jambon wie “j” in Journal oder wie das zweite “g” in Garage
R Ankara sehr weiches Zungenspitzen “r”
S sen stimmloses (scharfes) ”s” wie in “Kuss”
Þ þimdi wie “sch”
V hava wie deutsches “w” Aushahme: die Verbindung “av“ vor Konsonanten
wird ungefaehr wie das deutsche “au” gesprochen (kavga)
Y yarýn wie deutsches “j” in “ja”
Z zaman stimmhaftes (weiches) “s” wie in “Saft”
Wortbildung
Im Türkischen werden viele Informationen über Inhalt und Grammatik mit Hilfe
von Suffixen und Praefixen an ein Wort angehaengt.
z.B. Hotel otel
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in meinen Hotels otellerimde
Vokalharmonie
Die Nachsilben sind veraenderlich, sie passen sich an das Stammwort an wie
folgt:
Nach i, e kommt i
ý, a, ý
o, u u
Ö, ü, ü
Um die Pluralform bilden zu können, brauchen Sie die Vokalharmonie:
Hand el Haende eller
Auto araba Autos arabalar
Mit ile
Mit dem Auto araba ile
Ohne -siz, -sýz
Ohne Hand elsiz
Ohne Auto arabasýz
Ohne Salz tuzsuz
Ohne Milch sütsüz
Von -den, -dan
Von zuhause evden
Vom Auto arabadan
Zu -ya, -a
Zum Auto arabaya
Zur Schule okula
Zur Galerie galeriye
Zum Haus eve
An, in, auf, bei -da, -ta, -de, -te
Am Auto arabada
Auf der Strasse sokakta
im Haus evde
Bei Hauptwörtern
Die Hauptwörter bleiben in der Einzahl, wenn sie gezaehlt werden.
4 Autos 4 araba
4 Haende 4 el
Es gibt keinen Unterschied zwischen maennlicher und weiblicher Form im
Türkischen, beziehungsweise werden die Pronomen er, sie und es nicht
unterschieden.
Ich ben
mich beni
mein benim
mir bana
bei mir bende
von mir benden
ich ben
du sen
er, sie, es o
wir biz
Ihr, Sie siz
Sie onlar
Adjektive
Adjektive stehen vor dem Hauptwort, das Verb steht am Ende der Konstruktion.
mehr daha
meist en
mein -m mein Auto arabam
dein -n dein Auto araban
sein, ihr -sý, -si sein, ihr Auto arabasý
unser -mýz, -miz unser Auto arabamýz
euer, Ihr -nýz, -niz euer, ihr Auto arabanýz
ihr -larý, -leri ihr Auto arabalarý
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